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Donnerstag, 21. Juli 2005
Yuan lösst sich vom Dollar...
nicodemus, 17:27h
die chinesische Währung Yuan hat sich mit sofortiger Wirkung vom Dollar gelöst und wurde bereits um 2,1% höher bewertet. http://www.nzz.ch/2005/07/21/bm/newzzEBEYH8I9-12.html
Über diesen Entscheid der Chinesen werden nicht nur die Japaner lächeln...Die Stabilität der Währung wird durch einen Fremdwährungskorb gewährleistet und höchstens um 0,3% schwanken...Inhalt des "Korbes" ist noch nicht bekannt.
10.08.2005
waehrungskorb fuer yuan bekannt (pdf, 12 KB)
http://www.nzz.ch/2005/08/10/bm/newzzEC7J6V2Y-12.html
Über diesen Entscheid der Chinesen werden nicht nur die Japaner lächeln...Die Stabilität der Währung wird durch einen Fremdwährungskorb gewährleistet und höchstens um 0,3% schwanken...Inhalt des "Korbes" ist noch nicht bekannt.
10.08.2005
waehrungskorb fuer yuan bekannt (pdf, 12 KB)
http://www.nzz.ch/2005/08/10/bm/newzzEC7J6V2Y-12.html
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Montag, 18. Juli 2005
schöne, heile Konsumwelt...
nicodemus, 10:34h
Was wurde vor einigen Jahren – zur Zeiten Kohls CDU - dem Konsumenten alles versprochen? Ein wahrer Himmel an Konsumgütern zu niedrigsten Preisen. Einkaufen bis 20:00 Uhr abends und teils auch noch am Wochenende. Schöne, Heile Konsumwelt!
Wie sieht heute der „freie“ Markt aus?? Neben den hohen Mobile-Telefonkosten und Energiekosten (das nicht nur wegen der ÖKO Steuer), sind die Lebensmittelpreise scheinbar sehr moderat geblieben. Aber zu welchem Preis? Egal, wo man seine Milch oder Eier, Wurst und Toast holt, überall hat man die gleiche Auswahl an Produkten. Wenige Marken und Hersteller dominieren den Markt und die Auswahl bleibt grob gesagt zwischen Maggi und Knorr, Erlenhof und Weihenstephan, Loreal und Coka Cola. Diese Reihe lässt sich beliebig fortsetzten. Die Preise sind durch die Großabnehmer der Rewe- und Metrogruppen diktiert und die Wirtschaftlichkeit der Nischenproduzenten und kleineren Märkte ist nahezu gegen null. Diese „Macht“ der Handelsketten machen auch den Herstellern zu schaffen, nicht nur die Preise werden vorgegeben und damit das Angebot „reduziert“, um rentable zu bleiben muss noch mehr produziert werden und das möglichst im billigerem Ausland. Von dort wird die Ware mit teurem Diesel und einem unterbezahltem Fahrer in die heimischen Läden gekarrt, wo sie von Billigstkräften einsortiert und der breiten Masse an Hausfrauen die Ihre billige Arbeitskraft zur Verfügung stellen, kassiert. Eine markstrategische Effizienz kann nur für einen gelten – hier für die Märkte und nicht für den Konsumenten.
Dann steht man an der Supermarktkasse den Wagen vor sich her schiebend, beobachtet die Leute an der Kasse und wundert sich, wie viele kurz vor der Kasse oder direkt bei der Kassiererin Waren wieder ablegen um die Rechnung günstiger zu halten.
Wie sieht heute der „freie“ Markt aus?? Neben den hohen Mobile-Telefonkosten und Energiekosten (das nicht nur wegen der ÖKO Steuer), sind die Lebensmittelpreise scheinbar sehr moderat geblieben. Aber zu welchem Preis? Egal, wo man seine Milch oder Eier, Wurst und Toast holt, überall hat man die gleiche Auswahl an Produkten. Wenige Marken und Hersteller dominieren den Markt und die Auswahl bleibt grob gesagt zwischen Maggi und Knorr, Erlenhof und Weihenstephan, Loreal und Coka Cola. Diese Reihe lässt sich beliebig fortsetzten. Die Preise sind durch die Großabnehmer der Rewe- und Metrogruppen diktiert und die Wirtschaftlichkeit der Nischenproduzenten und kleineren Märkte ist nahezu gegen null. Diese „Macht“ der Handelsketten machen auch den Herstellern zu schaffen, nicht nur die Preise werden vorgegeben und damit das Angebot „reduziert“, um rentable zu bleiben muss noch mehr produziert werden und das möglichst im billigerem Ausland. Von dort wird die Ware mit teurem Diesel und einem unterbezahltem Fahrer in die heimischen Läden gekarrt, wo sie von Billigstkräften einsortiert und der breiten Masse an Hausfrauen die Ihre billige Arbeitskraft zur Verfügung stellen, kassiert. Eine markstrategische Effizienz kann nur für einen gelten – hier für die Märkte und nicht für den Konsumenten.
Dann steht man an der Supermarktkasse den Wagen vor sich her schiebend, beobachtet die Leute an der Kasse und wundert sich, wie viele kurz vor der Kasse oder direkt bei der Kassiererin Waren wieder ablegen um die Rechnung günstiger zu halten.
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Donnerstag, 14. Juli 2005
Koran und Islam
nicodemus, 13:58h
"Durch nichts im Islam können die bösartigen Taten der Bombenattentäter gerechtfertigt werden", Iqbal Sacranie, Generalsekretär des muslimischen Dachverbands in Großbritannien. (spiegel-online 13.07.2005).
In allen drei abrahamitischen Buchreligionen (Judentum, Christen und Muslime) finden sich Sätze der Vernichtung gegen Andersgläubige. Wenn es in der Thora und im Alten Testament gegen die Ägypter und Götzenanbeter geht und welche, die gegen die Anbetung eines einzigen „Allmächtigen“ sind, die mit „Feuer und Schwert“, „Auge um Auge und Zahn um Zahn“ bekämpft und vernichtet werden sollen. So ist der Koran in seiner Auslegung von „Ungläubigen“ wesentlich genauer und detaillierter. Da der Islamismus die „Botschaften“ der Thora, des Alten und Neuen Testament als durchaus im Sinne seiner eigenen Religion interpretiert und einen Grossteil der Akteure auch als Propheten im Koran beschreibt, werden dennoch Juden und Christen als „Ungläubige“ bezeichnet.
Sieht man den Koran aus der Perspektive der Gotteskrieger und verblendeten Gegner des nichtislamischen Lebensstils, so finden sich in Diesem viele Suren die aus dem Zusammenhang gerissen eine Vernichtung oder einen Schlag gegen die „Ungläubigen“ als Gottgegeben rechtfertigen. Auch der eigene Tod ist hierbei im Kampf auf sich zu nehmen und wird im Paradies belohnt. Um zu dieser Sicht es Islam zu kommen muss man andere Ziele verfolgen als dies von der Mehrzahl der Muslime getan wird. Unweigerlich fällt bei den Anschlägen auf, dass den bestens organisierten Hintermännern nicht der Koran als Leitfaden für die Durchsetzung der Ziele –Angst verbreiten, Macht – ausschlaggebend ist. Würde man sich an den Koran halten so wäre die Auseinandersetzung nicht hinterlistig und feige auf „weiche“ Ziele beschränkt. Vielmehr wird vom „Gläubigen“ erwartet dass er für seine Überzeugung – die ja auch kulturell bedeutend ist – offen einsteht. Eigentlich müsste der Protest der Imane, als Lehrer der Glaubens gegen dieses entsetzliche Vorgehen sehr laut erklingen und eine mächtige Gegnerschaft hervorbringen. Es ist wichtig die Attentäter zu sehen und sich über deren Verblendung zu sorgen, viel wesentlicher ist es, zu Fragen mit welchen ideologischen Hirngespinsten die Leute dazu gebracht werden ihre Existenz auszublenden und sich zu „opfern“. Im Falle der Londoner Attentäter kann man nicht von einem aufgebauten Hass oder einer Diskriminierung der Muslime ausgehen. Letztendlich, wenn der Täter überzeugt ist das Richtige zu tun wird er zum Helden, ein mehr als fragwürdiger Held und das Einzige woran er sich im Zweifel noch klammern kann ist die falsche Interpretation des Koran.

Nicht die geschriebenen Worte des Korans oder der Bibel sind gut oder böse – es ist die menschliche Seite diese Worte für seine Ziele zu missbrauchen.
In allen drei abrahamitischen Buchreligionen (Judentum, Christen und Muslime) finden sich Sätze der Vernichtung gegen Andersgläubige. Wenn es in der Thora und im Alten Testament gegen die Ägypter und Götzenanbeter geht und welche, die gegen die Anbetung eines einzigen „Allmächtigen“ sind, die mit „Feuer und Schwert“, „Auge um Auge und Zahn um Zahn“ bekämpft und vernichtet werden sollen. So ist der Koran in seiner Auslegung von „Ungläubigen“ wesentlich genauer und detaillierter. Da der Islamismus die „Botschaften“ der Thora, des Alten und Neuen Testament als durchaus im Sinne seiner eigenen Religion interpretiert und einen Grossteil der Akteure auch als Propheten im Koran beschreibt, werden dennoch Juden und Christen als „Ungläubige“ bezeichnet.
Sieht man den Koran aus der Perspektive der Gotteskrieger und verblendeten Gegner des nichtislamischen Lebensstils, so finden sich in Diesem viele Suren die aus dem Zusammenhang gerissen eine Vernichtung oder einen Schlag gegen die „Ungläubigen“ als Gottgegeben rechtfertigen. Auch der eigene Tod ist hierbei im Kampf auf sich zu nehmen und wird im Paradies belohnt. Um zu dieser Sicht es Islam zu kommen muss man andere Ziele verfolgen als dies von der Mehrzahl der Muslime getan wird. Unweigerlich fällt bei den Anschlägen auf, dass den bestens organisierten Hintermännern nicht der Koran als Leitfaden für die Durchsetzung der Ziele –Angst verbreiten, Macht – ausschlaggebend ist. Würde man sich an den Koran halten so wäre die Auseinandersetzung nicht hinterlistig und feige auf „weiche“ Ziele beschränkt. Vielmehr wird vom „Gläubigen“ erwartet dass er für seine Überzeugung – die ja auch kulturell bedeutend ist – offen einsteht. Eigentlich müsste der Protest der Imane, als Lehrer der Glaubens gegen dieses entsetzliche Vorgehen sehr laut erklingen und eine mächtige Gegnerschaft hervorbringen. Es ist wichtig die Attentäter zu sehen und sich über deren Verblendung zu sorgen, viel wesentlicher ist es, zu Fragen mit welchen ideologischen Hirngespinsten die Leute dazu gebracht werden ihre Existenz auszublenden und sich zu „opfern“. Im Falle der Londoner Attentäter kann man nicht von einem aufgebauten Hass oder einer Diskriminierung der Muslime ausgehen. Letztendlich, wenn der Täter überzeugt ist das Richtige zu tun wird er zum Helden, ein mehr als fragwürdiger Held und das Einzige woran er sich im Zweifel noch klammern kann ist die falsche Interpretation des Koran.
Nicht die geschriebenen Worte des Korans oder der Bibel sind gut oder böse – es ist die menschliche Seite diese Worte für seine Ziele zu missbrauchen.
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Dienstag, 12. Juli 2005
Kunst in mondloser Nacht
nicodemus, 16:22h
und Überraschungen im Wald. (Kasseler Lichtskulpturen)










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